Franz Obermeier

Bundesverdienstkreuz für parlamentarische Tätigkeiten und ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement.

 

Am 20. März 2013 wurde der oberbayerische Politiker Franz Obermeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Es wurde damit seine langjährige parlamentarische Tätigkeit im Deutschen Bundestag und seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in verschiedenen gesellschaftlichen Einrichtungen geehrt.

 

Geboren wurde Franz Obermeier am 25. August 1946 in Freising. Er besuchte die Volksschule Zolling und schloss 1963 seine Schulausbildung in der staatlichen Realschule Moosburg ab. Danach absolvierte er bis 1966 eine Lehre als Betriebsschlosser und begann 1967 ein Maschinenbaustudium an dem Polytechnikum Regensburg. Dafür wurde er 1971 mit dem Diplomingenieur (FH) ausgezeichnet. Bis 1978 war er als angestellter Konstruktionsingenieur tätig. Seit 1996 ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für Entsorgung in Oberbayern GmbH.

 

Seit 1998 vertritt Franz Obermeier, als Mitglied des Deutschen Bundestages, den Wahlkreis Freising als direkter Abgeordneter. In allen vier Perioden, in denen er in den Deutschen Bundestag vertrat, hat der gelernte Maschinenbauingenieur die Wirtschaftspolitik in den Vordergrund gestellt.

 

In den verschiedenen Wahlperioden war er in vielen Ausschüssen, unter anderem für Wirtschaft und Technologie und den Untersuchungsausschuss “Gorleben”. In der 14. Wahlperiode war er Obmann der Unionsfraktion für die Energie Kommission “nachhaltige Energieversorgung, unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung”.

 

Persönlich engagierte sich Franz Obermeier für die deutsch-französische Freundschaft in mehreren Parlamentariergruppen. Seine ehrenamtliche Tätigkeit in verschiedenen Verbänden und Vereinen, im Musikverein Zolling, dem Gerstenbauverband Moosburg und der Spielvereinigung Zolling, brachten ihm bei der Bevölkerung hohen Respekt ein.

 

Die Auszeichnung mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz wendet seine langjährige Karriere im Deutschen Bundestag, zu der sich 2014 nicht mehr zur Wahl stellte. Seinen Angaben nach, möchte er den Platz für die jüngere Generation freigegeben und nur noch seine Expertise in der Kommunalpolitik anbieten.